Pressemitteilung der Südtiroler Sanitätsbetrieb

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

es ist Zeit Revue passieren zu lassen, danke zu sagen und einen Ausblick über die Impfungen zu geben.

100.000 Impfdosen verabreicht

Wir haben alle Grund, mit einem gewissen Optimismus in die Zukunft zu blicken, denn knapp vor Ablauf von drei Monaten seit der ersten Anti-Covid-19-Impfung am 27.12.2020 konnte am 25.03.2020 die 100.000-ste Impfung in Südtirol verabreicht werden.

Herzlich danken möchten wir allen, die sich aktiv für die Impfungen einsetzen und allen, die alle anderen Dienste des Sanitätsbetriebes weiterführen.

Die nachfolgenden Daten beziehen sich auf den Stand vom 26.03.2021.

Über 100.000 verimpfte Impfdosen bedeuten aber nicht ebenso viele geimpfte Personen, denn „nur“ 68.818 Personen haben mindestens eine Dosis erhalten, 48,7% davon haben den Impfzyklus abgeschlossen.

Südtirol hat bisher 117.495 Impfdosen erhalten, davon 84.385 von Pfizer/BioNTech, 7.150 von Moderna und 25.960 von AstraZeneca.

Pfizer vor AstraZeneca, Moderna fast vernachlässigbar

Die Erstdosen verteilen sich fast zu 2/3 auf Pfizer, und zu 1/3 auf AstraZeneca, der Anteil von Moderna ist fast vernachlässigbar.

Fast ¾ der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Südtiroler Sanitätsbetriebes haben mindestens eine Impfdosis der Coronaschutzimpfung erhalten.

Es ergeht an die noch nicht geimpften Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Bitte, sich baldigst impfen zu lassen.

Anbei eine Auflistung, an wie viele Personen der folgenden Zielgruppen mindestens eine Impfdosis verabreicht wurde (Stand vom 25.03):

ca. 19.600 SANITÄT (Mitarbeiter der Sanitären und soziosanitären Strukturen, andere Sabes-Mitarbeiter, Personal und Bewohner von Altersheimen, Notfallpersonal, privates sanitäres Personal, Sozialdienste)

ca. 22.000 Über-80-Jährige Personen

ca. 1.250 besonders gefährdete Personen

ca. 6.200 75-79-Jährige Personen

ca. 11.370 SCHULE (unterrichtendes und nicht-unterrichtendes Personal der Universität, Ober-, Mittel- und Grundschulen, Kleinkindbetreuung)

ca. 1.560 Ordnungskräfte

ca. 1.410 Zivilschutz

ca. 3.100 nicht zuordenbar.

Aktuell offene Zielgruppen

Für einen Impftermin telefonisch angerufen werden aktuell Mitglieder der folgenden Zielgruppen:

  • SANITÄT
  • OVER 80
  • BESONDERS GEFÄHRDETE PERSONEN (der Fachabteilungen in den Krankenhäusern)

Aktuell können sich Mitglieder der folgenden Zielgruppen online vormerken:

  • die 75-79-JÄHRIGEN,
  • Menschen mit schweren Beeinträchtigungen und Inhaber der Vorteile laut GESETZ 104/92, Art. 3, Komma 3,
  • Nur wenn Plätze frei bleiben, können Personen der Zielgruppen SCHULEORDNUNGSKRÄFTE und ZIVILSCHUTZ sich in den letzten 24 h Termine vormerken.

Sehr komplex ist das Thema der BESONDERS GEFÄHRDETEN PERSONEN, deren Status vom Arzt für Allgemeinmedizin oder behandelnden Arzt einer Fachabteilung bewertet werden muss. Die Sammlung der Personendaten dieser Zielgruppe läuft intensiv.

Diese Personen sollen so schnell wie möglich einen Impftermin erhalten.

Intensiv ist nun die Sammlung der Daten der Familienangehörigen und der CAREGIVER angelaufen. Dazu steht im Download-Bereich eine Excel-Datei Personendaten Caregiver bereit, um genau jene Fälle zu melden, die laut staatlicher Impfverordnung Anspruch auf eine Impfung haben, als Familienangehörige und/oder Caregiver prioritär geimpft zu werden.

Diese Personen sollen so schnell wie möglich einen Impftermin erhalten.

Sobald das Interesse der derzeit aktiven Gruppen abflaut, können sich die nächsten Impfgruppen bereithalten:

  • die 70-74-JÄHRIGEN
  • die 65-69-JÄHRIGEN
  • die 60-64-JÄHRIGEN
  • die CHRONISCH KRANKEN <60 Jahre
  • die ESSENTIELLEN DIENSTE
  • die 55-59-JÄHRIGEN
  • die RESTLICHE BEVÖLKERUNG.

Weitere Informationen finden Sie auf der eigenen Seite www.coronaschutzimpfung.it.

Organisatorische Fragen zum Projekt „Südtirol Impft“ können Sie direkt an die Mail-Adresse der Operative Leitung infovax@sabes.it richten.

Die Online-Vormerkung erfolgt über die Web-App SANIBOOK https://appcuppmobile.civis.bz.it/main/home.

Telefonische Vormerkungen für Personen, welche die online-Vormerkung nicht schaffen: 0471 100 999.

Diese Nummer ist auch für Terminabsagen oder -verschiebungen mit triftigen Gründen, zu wählen.

Fragen über die Impfstoffe liefern Sabes-Mitarbeiterinnen, die über die grüne Nummer des Bürgertelefons 800 751 751 erreicht werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Der Generaldirektor
Dr. Florian Zerzer